Ratten
Wanderratte (Rattus norvegicus), Hausratte (Rattus rattus)So erkennen Sie den Befall
Typisch sind spindelförmige, etwa 1–2 cm lange Kotspuren, Nagespuren an Kabeln, Holz und Verpackungen sowie Schmierspuren entlang von Laufwegen. Nachts sind oft Kratz- und Scharrgeräusche in Wänden, Kellern oder Zwischendecken zu hören.
Warum handeln?
Ratten können Krankheitserreger wie Salmonellen oder Leptospiren übertragen und kontaminieren Lebensmittel und Oberflächen. Zudem verursachen sie Sachschäden an Leitungen, Dämmmaterial und Bausubstanz – angenagte Stromkabel sind ein Brandrisiko. Ein Befall ist in vielen Kommunen meldepflichtig.
Das können Sie selbst tun
Lagern Sie Lebensmittel und Abfälle verschlossen, entfernen Sie Tierfutterreste und verschließen Sie erkennbare Zugänge wie Spalten und defekte Kellerfenster. Werfen Sie keine Essensreste in die Toilette, da dies Ratten in die Kanalisation lockt.
Wann sollte der Profi übernehmen?
Spätestens wenn Sie Tiere am Tag sehen oder frischen Kot an mehreren Stellen finden, deutet das auf eine größere Population hin. Rodentizide unterliegen strengen Auflagen und gehören in fachkundige Hände – ein Fachbetrieb bekämpft systematisch und dokumentiert den Erfolg.
